Chancen und Risiken

Kryptowährungen erfreuen sich bereits großer Bekanntheit und gerade Bitcoin, Etherum und Ripple sind in aller Munde. Trotzdem gibt es nach wie vor eine große Kluft zwischen Bekanntheit und tatsächlicher Nutzung der digitalen Währungen. Zu Recht?

Hier findet ihr alle Chancen und Risiken, die mit den Kryptowährungen und dem System der Blockchain einhergehen, auf einem Blick zusammengefasst.

ChancenRisiken
Profit durch enormes Wachstum der Kryptowährungen
--> Sehr hohe Renditen bzw. Gewinne
• Sehr große Kursschwankungen möglich (Schwankungsbreite pro Tag beim Bitcoin bis zu 14%)
• Viele Kryptowährungen von Beginn an begrenzt, können nicht einfach vermehrt werden
--> kaum Risiko einer Inflation
• Keine Regulierung des Marktes
 Fehlende rechtliche Definitionen und Einstufungen durch Aufsichtsbehörden (Geldwäsche, Betrugsverdacht)
• Überweisungen mit Kryptowährungen sind anonym
--> Datenschutz gewährleistet
MLM-Coins, „shit-coins“, bzw. „Schein-Coins“
• Überweisungen direkt vom „Geldsender“ zum „Geldempfänger“ ohne Zwischenhändler (Nationalbank, Clearingstellen, Banken)
--> Keine Abhängigkeit, Selbstverantwortung
Risiko des Totalverlustes
Blockchain ist öffentlich und absolut transparentCyberattacken durch Sicherheitslücken
• Äußere Einflüsse, die Kurs beeinflussen, geringer als bei herkömmlichen WährungenAnonymität
--> Nutzung durch Kriminelle für illegale Geschäfte
Darknet

Die Top 5 Kryptowährungen

Wertentwicklung im Jahr 2017

Dieses Chart zeigt die Kursentwicklung der Währungen an der Börse im letzten Jahr. Der Kurs entscheidet darüber, wie viel du für einen Bitcoin oder Etherum bezahlen musst. Gerade im Dezember gab es große Schwankungen bei einigen Kryptowährungen, insgesamt lässt sich jedoch teilweise eine 1850% Wertsteigerung (Bitcoin) beobachten.

 

Created using Visme. An easy-to-use Infographic Maker.

Was sind Kryptowährungen?

Das Geld von morgen: Bitcoin und Co. erobern die Welt

von Oliver Schmitz

Kryptowährungen sind in aller Munde. Dank des raketenhaften Aufstiegs von Bitcoin erhalten virtuelle Währungen immer mehr Aufmerksamkeit. Doch für viele Krypto-Neulinge wirkt das Thema sehr komplex und undurchsichtig. Sie stellen sich die Fragen: Was sind eigentlich Kryptowährungen? Und wie konnte der Hype um das Thema entstehen?

 

Disclaimer: Wir distanzieren uns von allen etwaigen Empfehlungen und Vorgehen im verlinkten Video.
 

Ethereum, Ripple und IOTA. Diese Begriffe sagen dir nichts? Keine Sorge, dann geht es dir wie vielen anderen Leuten, die sich zum ersten Mal intensiv mit Kryptowährungen beschäftigen. Dabei handelt es sich, nach Marktführer Bitcoin, um drei der aktuell größten und bekanntesten virtuellen Währungen, von denen es mittlerweile über 3000 gibt. Die Aktualität des Themas zeigt neben der allgemeinen Unwissenheit auch der staatliche Umgang damit. Erst 2016 wurden sie „offiziell“ von der EU-Kommission wie folgt definiert:

„Virtuelle Währungen sind […] eine digitale Repräsentation eines Wertes, der weder von einer Zentralbank oder einer öffentlichen Stelle vergeben wird, noch notwendigerweise an Papierwährung gebunden ist, sondern von natürlichen oder rechtlichen Personen als eine Zahlungsart akzeptiert und elektronisch transformiert, gespeichert oder gehandelt wird.“

Diese rechtlich gültige Definition muss seit dem 1. Januar 2017 in der AML-Gesetzgebung aller EU-Staaten implementiert sein. Beschlossen wurde diese, zusammen mit einer Reihe anderer strenger Regeln, im „Aktionsplan für den Kampf gegen die Finanzierung von Terrorismus“. Das zeigt vielleicht die durchaus vorhandenen Schattenseiten von Kryptowährungen.

Auch wenn virtuelle Währungen teilweise negativ genutzt werden, ist die Grundidee eine äußerst gute. Es handelt sich dabei um digitale und dezentrale Währungen oder Zahlungssysteme, die nicht von einer Bank oder einem Staat kontrolliert werden. Sie basieren auf einer Peer-to-Peer-Verbindung (Rechner-zu-Rechner), das heißt im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen wie dem Euro, wird kein Vermittler für eine Transaktion benötigt. Somit ermöglichen Kryptowährungen einen bargeldlosen und an sich anonymen Handel über das Internet unabhängig von Drittpersonen (zum Beispiel Banken).

Während man zu Beginn viele Kryptowährungen noch allein durch die Bereitstellung von Rechenleistung und Netzinfrastruktur erhalten hat, kann man sie nun fast nur noch mit „normalem“ Geld erwerben.

 

Blockchain machts möglich

Die Funktionsweise der Kryptowährungen lässt sich am besten am Beispiel der ersten und größten erklären: Bitcoin. Genau wie viele andere basiert Bitcoin auf der Blockchain-Technologie, durch welche alle Transaktionen erfasst und umgesetzt werden.

Bei diesem werden alle Veränderungen, das heißt die Transaktionen und der Verbleib jeder Münze, auf vielen verschiedenen Computern gespeichert, wodurch das System schwer bis gar nicht manipulierbar ist. Denn durch die vorherige Begrenzung der Währung (in dem Fall auf 21 Millionen) kann Geldfälschung ausgeschlossen werden. So muss die Gesamtzahl aller Münzen vor und nach jeder Transaktion genau gleich sein.

Im Gegensatz zu konventionellen, insbesondere internationalen, Überweisungen werden die Transaktionen der meisten Kryptowährungen in der Regel viel schneller und oft billiger oder sogar kostenlos durchgeführt.

 

Neue Währung, Wertanlage oder sogar beides?

Um mit Kryptowährungen handeln zu können benötigt man sogenannte Wallet (zu Deutsch: Brieftasche). Dabei handelt es sich meist um eine Software, mit der man eine oder mehrere virtuelle Währungen abrufen und mit diesen handeln kann (ähnlich wie beim Online-Banking). Alle Handlungen mit Kryptowährungen sind über Schlüssel geschützt. Diese Schlüssel sind im Grunde die digitalen Unterschriften der Transaktionspartner.

Neben dem Handel sind Kryptowährungen auch als Wertanlage durchaus beliebt. So ist zum Beispiel der Wert von Bitcoins in den letzten Monaten rasant angestiegen, aber unterliegt zum Teil auch starken Schwankungen von bis zu 20 Prozent. Wer nun Interesse hat, sich welche zu besorgen, erfährt im folgenden Video, wie das geht.

 

Disclaimer: Wir distanzieren uns von allen etwaigen Empfehlungen und Vorgehen im verlinkten Video.
 

Von Science-Fiction zur Gelddruckmaschine

Die Erschaffung der ersten richtigen Kryptowährung im heutigen Sinne ist eigentlich noch gar nicht so lange her und dennoch begann ihre Geschichte bereits viel früher. Denn bereits vor Bitcoin gab es ca. hundert andere Kryptowährungen, davon konnte sich nur keine dauerhaft durchsetzen.

Virtuelle Währungen haben ihren Ursprung in den ersten Science-Fiction-Szenarien und tauchten zum ersten Mal vermehrt Ende des 20. Jahrhunderts in der Cyberpunk-Literatur auf. Konkreter wurde es dann erstmals Ende der 1970er Jahre, genauer gesagt 1977. In diesem Jahr veröffentlichten die drei MIT-Studenten Ron Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman den sogenannten RSA-Algorithmus. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, mit welchem Daten verschlüsselt oder digital signiert werden können. Darauf basierend entwickelte der US-amerikanische Kryptologe David Chaum wenige Jahre später seinen eigenen Algorithmus. Dieser ermöglichte einen sicheren und unveränderbaren Informationsaustausch zwischen mehreren Parteien, womit die Grundlage für einen zukünftigen elektronischen Geldtransfer geschaffen wurde.

Später im Jahr 1993 gründete Chaum das Unternehmen DigiCash und kurz darauf dann den ersten Vorläufer heutiger Kryptowährungen: ecash. Im Gegensatz zu den heutigen Modellen unterschied sich ecash aber unter anderem dadurch, dass es nicht dezentralisiert war, sondern von DigiCash gesteuert wurde. Nichtsdestotrotz erlangte die neue digitale Währung in den Folgejahren größere Bekanntheit, so dass sogar einige amerikanische und finnische Banken diese zeitweise nutzten. Nachdem dann das Interesse wieder allmählich abklang und niemand mehr ecash nutzen wollte, musste DigiCash 1998 letztlich Insolvenz anmelden.

Auch wenn es sich nicht durchsetzen konnte, rief ecash viele Nachahmer wie WebMoney oder e-gold auf den Plan. Darüber hinaus inspirierte die Idee Chaums vor allem viele weitere Systeme wie PayPal oder b-money. Beim White Paper von b-money handelt es sich um den großen Wegweiser des Bitcoins. Der Begründer Wei Dai entwickelte dabei im Jahre 1998 ein Konzept, welches erste Merkmale heutiger Kryptowährungen aufwies, wie zum Beispiel der komplexe Anonymitätsschutz oder Dezentralisierung. Dieses veröffentlichte er dann in einer Cyberpunk-Mailingliste, setzte es aber nie um. Jahre später griff Satoshi Nakamoto genau dieses Konzept auf und entwickelte basierend darauf den Bitcoin. Damit legte Wie Dai also den wohl wichtigsten Grundstein für heutige Kryptowährungen.

Zur gleichen Zeit entwickelte Nick Szabo, Partner von David Chaum, eine digitale Währung mit dem Namen Bit gold. Diese wies, wie b-money, erste Grundzüge heutiger Kryptowährungen auf. Das wirklich Besondere an Bit Gold war aber, dass sie auf einer Blockchain-ähnlichen Technologie basieren sollte. Bis 2005 arbeite Szabo an diesem Konzept, welches letztlich aber ebenfalls nie realisiert wurde.

 

Die Geburt des Bitcoins

Im Jahre 2008, genauer gesagt am 31. Oktober, war es schließlich so weit. Der mysteriöse Satoshi Nakamoto veröffentlichte in einer Cyberpunk- beziehungsweise Kryptographie-Mailingliste das White Paper zum Bitcoin, der ersten und erfolgreichsten der heutigen Kryptowährungen. Durch dieses Ereignis wurde die Ära der virtuellen Währungen eingeläutet.

Obwohl der Bitcoin mittlerweile so groß und bekannt geworden ist, weiß man bis heute nicht, wer sich eigentlich hinter Satoshi Nakamoto versteckt. Es könnte sowohl eine Einzelperson, als auch eine Gruppierung sein. Sicher ist nur, dass es sich dabei um ein Pseudonym handelt. Diese Unwissenheit wird immer wieder dadurch bestätigt, dass regelmäßig neue Personen mit Nakamoto in Verbindung gebracht werden. Während sich die Gerüchte um den Businessman Craig Steven Wright und den Kryptologen Hal Finney hartnäckig halten, soll neuerdings der bekannte Unternehmer und Visionär Elon Musk das Genie hinter Bitcoin sein. Man weiß also, dass man nichts weiß.

Nach Jahren ohne größere Innovationen und Arbeiten auf dem Gebiet der virtuellen Währungen entstand der Bitcoin, unter anderem aus der globalen Finanzkrise 2007. Durch diese schwand das Vertrauen der Leute in die Banken und somit war der Bedarf an einer virtuellen Währung größer als je zuvor. Denn der Bitcoin wollte sich von dem bisherigen Finanzsystem komplett lösen und unabhängig von Banken und Staaten agieren. Und das funktionierte. Dank einer sicheren Verschlüsselung, Dezentralisierung und einer generellen Konsensfindung war Bitcoin die erste virtuelle Währung, die das Double-Spending-Problem beseitigen konnte. Der Grund dafür ist die zugrundeliegende Technik der Blockchain, die dies erst ermöglicht hat. Durch diese neugeschaffene Technologie entstanden dann später auch viele weitere Kryptowährungen.

Nur ca. zwei Monate nach der Veröffentlichung des Konzepts wurde am 3. Januar 2009 der allererste Coin gemined, also erschaffen. Wenige Tage später erschien dann eine öffentliche Software für Bitcoins, mit welcher schließlich auch die erste Transaktion der virtuellen Währung zwischen Satoshi Nakamoto und Hal Finney durchgeführt wurde. Der erste kommerzielle Kauf mit Bitcoins erfolgte Mitte 2010, als jemand eine Pizza mit 10.000 Bitcoins bezahlte. Im Sommer 2011 erlangte die Kryptowährungen dann durch große Kurssprünge die erste breite mediale Aufmerksamkeit und von da an gab es kein Halten mehr.

 


In der Zeitleiste History of Bitcoin findet man weitere detaillierte Informationen über die Geschichte der ersten Kryptowährung (zumindest bis Anfang 2014).
 

 

Startschuss für eine neue Generation von Währungen

Ende 2010 griffen dann auch andere Kryptographen und/oder Programmierer das System der Blockchain auf und veröffentlichten die ersten weiteren Kryptowährungen nach dem Vorbild des Bitcoins. Darunter zum Beispiel auch einer der heute bekanntesten virtuellen Währungen: Litecoin. In den Folgejahren entstanden durch die weiteren Erfolge dann immer mehr Kryptowährungen wie zum Beispiel die anfangs erwähnten Ethereum, Ripple und IOTA.

Auch wenn viele andere Kryptowährungen einen rasanten Aufstieg hinter sich haben, konnte bisher noch keine den Bitcoin im Preis überholen. Am erfolgreichsten war dabei bisher die virtuelle Währung Bitcoin Cash und das, obwohl diese erst im August 2017 veröffentlicht wurde. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn Bitcoin Cash stammt direkt vom berühmten Namensbruder ab. So entstand diese durch die Abspaltung einiger Entwicklergruppen vom Bitcoin-Netzwerk. Diese sind der Meinung, dass die technische Arbeit an der führenden Kryptowährung zu langsam voranschreitet und gründeten deshalb ihre eigene virtuelle Währung. Der größte Unterschied liegt dabei in der Größe der einzelnen Blockchain-Datenblöcke. Anstatt nur 2 MB sind diese 8 MB groß, wodurch Transaktionen schneller durchgeführt werden können. Nichtsdestotrotz ist auch Bitcoin Cash noch weit vom Marktführer Bitcoin entfernt.

 

Ungewisse Zukunft

Die Entwicklung des Bitcoins und anderer Kryptowährungen ist eine Erfolgsgeschichte. Seit der Veröffentlichung des White Papers im Jahre 2008 ging es für diese fast nur bergauf. Neben den rasanten Wertanstiegen, erlangten virtuelle Währung auch medial eine große Aufmerksamkeit, so dass heutzutage eigentlich jeder schon mal etwas von diesen gehört hat.

Trotz der großen Erfolge sind die Zukunftsaussichten der Kryptowährungen mehr als ungewiss. So stellen sich viele Fragen, die man momentan nicht beantworten kann. Die wichtigsten: Können Kryptowährungen unabhängig bleiben und ist Stabilität überhaupt möglich?

Ersteres steht vor allem in den USA in der Schwebe, da das US-Finanzministerium bereits Pläne haben soll, Kryptowährungen zukünftig kontrollieren zu wollen. Noch wichtiger ist aber sicherlich die Frage der Stabilität. Auch wenn große Wertanstiege für Anleger etwas Gutes sind, ist dies nicht im eigentlichen Sinne der Entwickler. Denn als Geld sind Kryptowährungen dadurch nicht wirklich zu gebrauchen. Damit ist eins sicher: Sollte also auch in Zukunft keine Preis-Stabilität einkehren, werden Kryptowährungen sobald nicht zum weltweit anerkannten Tauschmittel aufsteigen können.

Praktische Blockchain Use-Cases

Blockchain Use-Cases

Die Nutzung einer Blockchain bietet so viele Möglichkeiten und ist für  etliche Anwendungsgebiete, die aktuell noch starr und nicht dynamisch sind, denkbar. Sowohl in der Finanzbranche, als auch in der Musik- und Versicherungsbranche gibt es bereits eine Vielzahl von Projekten, in denen die Blockchain-Technologie getestet und geprüft wird.

Um euch nicht nur die Theorie näher zu bringen, sondern auch direkt aufzuzeigen, in welcher Form die Blockchain zum Einsatz kommen könnte, kommen hier ein paar praktische Beispiele, die in Zukunft zur Realität werden könnten:

  • Smart Contracts.

Wer ein Auto kaufen oder verkaufen möchte, braucht nicht mehr diesen lästigen Papierkram zu erledigen, sondern entscheidet sich direkt für Blockchain. Über eine Wenn-Dann-Bedingung, die im Vertrag vereinbart wurde, wird quasi ein virtueller Autoschlüssel freigeschaltet. Wollt ihr ein Auto leasen oder finanzieren, wird bei Eingang der vertraglich geregelten Rate eine Aktion ausgelöst, in diesem Fall das Auto freigeschaltet, um damit fahren zu können. Die Kryptowährung Etherum bietet diese Funktion aktuell sogar schon an.

  • Versicherungen.

Bleiben wir bei dem Auto-Beispiel: Wenn man im Vertragswerk seiner Versicherung  bestimmte Bedingungen vereinbart, die an eventuelle Vergünstigungen oder Erhöhungen geknüpft sind, können diese über die Blockchain fair und neutral abgewickelt werden. Die Blockchain analysiert  dazu bspw. den Fahrstil und ermöglicht dem Kunden damit eine gewisse Dynamik in seinem Vertrag, die zu seinen Gunsten ausfallen kann. Die Analyse findet über den, in jedem Auto vorhandenen, Datenspeicher statt. Dieser zeichnet bspw. das Bremsverhalten, jede Geschwindigkeitsüberschreitung (über GPS) oder die Abstandseinhaltung auf. Diese Daten werden dann auf der Blockchain abgelegt, verifiziert und über den Smart Contract analysiert.

  • Supply Chain Management.

Unternehmen, bspw. im Pharma- oder Lebensmittelbereich, sind daran interessiert, dass die verwendeten Rohstoffe in ihren Produkten nach einem gewissen Standard produziert werden. Ebenfalls ist es wichtig zu wissen, woher diese Stoffe eigentlich stammen. Denn in der Lieferkette, zwischen der Erzeugung und der späteren Verarbeitung in bspw. Medikamenten, stehen mehrere Zwischenländer.  Auf Grund dessen ist es oftmals schwierig nachzuvollziehen, woher die Rohstoffe eigentlich stammen. Mit dem Einsatz einer Blockchain, könnte jedes logistische Ereignis, jeder Zwischenhändler oder jede Veränderung der Substanz in der Herstellung, exakt festgehalten werden und dementsprechend auch zurückverfolgt werden.

  • Copyright.

Das Problem der unerlaubten Nutzung von Musik oder Bildern könnte mit dem Einsatz einer Blockchain auch Geschichte sein. Sobald ein Musiktitel oder ein Bild innerhalb der Blockchain eingetragen ist, kann man die Nutzung dieser Assets zu jedem Zeitpunkt nachverfolgen. Somit hätten Künstler, vor allem junge und unbekannte Künstler, mehr Möglichkeiten in Bezug auf die Monetarisierung.

Wie lege ich mir Kryptowährungen zu?

Im Folgenden findet ihr Tutorials für Einsteiger, die euch an praktischen Beispielen und Szenarien zeigen sollen, wie eure ersten Schritte für das Investment in Kryptowährungen aussehen können.

1. Wie kaufe ich Bitcoins?

In den oberen beiden Videos findet ihr Step-by-Step Anleitungen wie ihr an eure ersten Bitcoins kommen könnt.

2. Wie trade ich auf Binance?

Im Video findet ihr eine Step-by-Step Anleitung um die Trading-Plattform Kucoin zu nutzen.

3. Wie trade ich auf Kucoin?

Im Video findet ihr eine Step-by-Step Anleitung um die Trading-Plattform Binance zu nutzen.

4. Wie erstelle ich ein Online-Wallet auf Blockchain.Info?

Im Video findet ihr eine Step-by-Step Anleitung wie ihr ein Online-Wallet auf Blockchain.Info erstellen könnt.

5. Wie nutze ich MyEtherWallet (Ethereum Wallet)?

Im Video findet ihr eine Step-by-Step Anleitung wie man MyEtherWallet (Ethereum Wallet) nutzt.

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Experteninterview

Interview

Zitatsammlung

Kaum ein Thema bewegt die Finanzwelt zurzeit mehr als Kryptowährungen und ihre Kursentwicklungen. Sind sie die Zahlungsmittel der Zukunft oder lediglich ein Objekt für Spekulanten und Kriminelle? Die Meinungen über Kryptowährungen gehen stark auseinander. Aber wie äußern sich eigentlich Finanzexperten, Unternehmer und Prominente zu diesem Thema?

In unserer Zitatsammlung findet ihr von A-Z relevante Meinungen, die sich für und gegen Kryptowährungen und die dahinter stehende Blockchaintechnologie aussprechen.

I think the internet is going to be one of the major forces for reducing the role of government. The one thing that’s missing but that will soon be developed, is a reliable e-cash.Milton Friedman (Nobelpreis-Gewinner)

Blockchain gegen Hunger

IrisScan eines Flüchtlings

Ethereum, Bitcoin, Blockchain – diese kryptischen Technologien können weit mehr als nur digitale Transaktionen abzuwickeln. Sie bergen ein vielfältiges Potenzial und die einzigartige Möglichkeit, Hilfsgüter sicher und augenblicklich an diejenigen zu senden, die sie am meisten benötigen.
Das Pilotprojekt „Building Blocks“ des Welternährungsprogramms beschäftigt sich mit den Folgen der Flüchtlingskrise im Nahen Osten. Mehr als 650.000 syrische Flüchtlinge in Jordanien sind auf diese humanitäre Hilfe angewiesen. Basierend auf einer speziellen Ethereum-Blockchain ermöglicht „Building Blocks“ die Bereitstellung von virtuellen Identitäten, Finanztransaktionen und sogar Lebensmitteln über Ländergrenzen hinweg. Und dabei liegt alles, was für den Erhalt dieser Hilfe nötig ist, in einem einzigen Wimpernschlag.


Kryptische Technologien sorgen nicht nur für mehr Transparenz bei Transaktionen, sondern ermöglichen auch die Verteilung von Hilfsgütern. Die Blockchain birgt ein enormes Zukunftspotenzial und eröffnet vielseitige Chancen für humanitäre Unterstützung. Selbst wenn der Kampf gegen den Hunger auf der Welt nur in kleinen Schritten vorangeht, so stellt „Building Blocks“ für die hilfsbedürftigen Flüchtlinge einen mehr als bedeutenden Schritt dar. Denn „Building Blocks“ verspricht Sicherheit und gibt ihnen das Gefühl, wieder im Alltag angekommen zu sein – ein Gefühl, das kein Geld der Welt ersetzen kann.